Empfängnisverhütung - Frauenarztpraxis am Markt Dr. Westhues | Dr. Hakenberg - Werne


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Empfängnisverhütung

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Wir bieten Ihnen in unserer Praxis hierzu verschiedene Möglichkeiten an. Gerne beraten wir Sie umfassend bei der Auswahl Ihrer empfängnisverhütenden Maßnahmen.


Ovulationshemmer (Pille)
Die Ovulationshemmer, auch Antibabypille genannt, unterdrücken den Eisprung, verlangsamen den Eileitertransport, reduzieren die Gebärmutterschleimhautdicke und verdicken den Schleimpfropf des Gebärmutterhalses.

Bevor einer Patientin jedoch "die Pille" rezeptiert werden kann (bis 20. Lebensjahr als Kassenrezept) muss im Beratungsgespräch geklärt werden, ob ein erhöhtes Thrombose- oder Embolierisiko vorliegt.
Je nach gesundheitlicher Situation werden unterschiedliche Pillenarten verordnet, so dass das ärztliche Gespräch Voraussetzung für die Pillenerstverordnung ist.





Ovulationshemmer (Pille)
Die Kupferspirale

Durch das Einlegen einer Kupferspirale in die Gebärmutter am Ende einer Periodenblutung wird eine hormonfreie Verhütung gewährleistet.

Durch Abgabe der Kupferionen an die Gebärmutterschleimhaut wird ein Milieu geschaffen, welches die Funktion der Spermien beeinträchtigt und die Einnistung einer Eizelle verhindert. Normalerweise kann die Spirale (IUP) bis zu 5 Jahren in der Gebärmutter verbleiben, bevor sie ausgetauscht wird. Der korrekte Sitz der Spirale sollte durch regelmässŸige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden. Es ist jedoch manchmal möglich, den 1-2cm langen Rückholfaden am äussŸeren Muttermund zu tasten, so dass auch eine Selbstkontrolle erfolgen kann.
Ovulationshemmer (Pille)
Die Hormonspirale
Die Hormonspirale gibt, je nach Größe, für 3-5 Jahre kontinuierlich ein Gelbkörperhormon in die Gebärmutterschleimhaut ab. Sie wird bei Abklingen der Regelblutung gelegt und erfordert eine gynäkologische Untersuchung im Vorzyklus.

Die Hormonspirale verdickt den Schleimpfropf im Gebärmutterhals und verringert die Schleimhautdicke der Gebärmutter, so dass zusätzlich Stärke und Schmerz der Monatsblutung verringert werden. In vielen Fällen bleibt die Monatsblutung während der Liegezeit der Spirale aus.

Ovulationshemmer (Pille)
Der IUB-Kupferperlenball
Diese hormonfreie Verhütungsmethode eignet sich für alle Frauen, auch junge Mädchen, da sich die auf einem biegsamen Draht aufgefädelten Kupferperlen der Form der Gebärmutter anpassen.
Der IUB-Kupferperlenball wirkt für 5 Jahre und wird in den letzten Tagen der Menstruation eingeführt.
Vorher ist eine Untersuchung und ein Aufklärungsgespräch in unserer Sprechstunde notwendig.

IBU-Kupferperlenball
CU-Kette (Gynefix)
Die Kupferkette ist ein hormonfreies Verhütungsmittel, welches beim Abklingen der Regelblutung in die Gebärmutter eingelegt wird.

Auch bei vorhandenen Myomen (gutartigen Muskelknoten) kann die Einlage erfolgen.

Etwa 10 Tage vor erwarteter Regelblutung wird ein gynäkologischer Ultraschall zur Vermessung der Gebärmutter durchgeführt. Dann entscheidet sich, ob die 4- oder 6-gliedrige Kupferkette eingeführt wird, die jeweils bis zu 5 Jahre in der Gebärmutter bleiben kann.

Ein kleiner Knoten in der Muskulatur sichert die Lage der "Gynefix",so dass diese nicht verrutschen oder herausfallen kann.
Das Hormonimplantat
Das Hormonimplantat ist ein streichholzgroßes, aus Kunststoff bestehendes Stäbchen, welches unter die Haut des inneren Oberarms eingelegt wird. Es gibt über drei Jahre lang Gestagene (Gelbkörperhormone) an die Blutbahn ab und gehört zu den sichersten Verhütungsmitteln. In den meisten Fällen wird die Periode geringer und schmerzfrei, teilweise fällt sie aus.

Ovulationshemmer (Pille)
Ovulationshemmer (Pille)
3-Monatsspritze
Die 3-Monats-Spritze
Verhütung durch Verabreichung der 3-Monatsspritze
Eine intramuskuläre oder intrakutane Injektion wird während der Periode verabreicht und dann alle 3 Monate wiederholt.
Die Periodenblutungsstärke kann durch diese Verhütungsmethode ebenfalls abnehmen oder sogar ausbleiben.
Vaginalring
Der Vaginalring
Hierbei handelt es sich um einen flexiblen Kunststoffring, der für drei Wochen in die Scheide
eingeführt wird. In dieser Zeit gibt der Ring Hormone, die auch in der "Pille" enthalten sind,
an die Vaginalschleimhaut ab. Die Hormone gelangen dann in den Blutkreislauf und verhindern
den Eisprung. Beim Geschlechtsverkehr braucht der Ring nicht herausgenommen
zu werden.
Diaphragma
Verhütungspflaster
Das Verhütungspflaster wird auf eine trockene Hautstelle (vorwiegend Schulter, Oberarm, Hüfte oder Unterbauch) geklebt und haftet dort eine Woche lang. Der Wechsel auf ein neues Pflaster erfolgt wöchentlich.

Über die Haut dringen die Hormone, die auch in der "Pille" enthalten sind, in den Blutkreislauf ein und verhindern den Eisprung, die Einnistung einer Eizelle und das Eindringen von Samenzellen.
Diaphragma
Die Sterilisation
Bei der Sterilisation der Frau werden, vorwiegend über eine Bauchspiegelung, in Narkose die Eileiter der Frau durchtrennt. So kann es nicht mehr zur Befruchtung kommen.

Der Zyklus bleibt unbeeinflusst, die Hormonproduktion wird nicht beeinträchtigt. Beim Mann durchtrennt der Urologe in örtlicher Betäubung die Samenleiter im Hodensack, so dass keine Spermien mehr in die Samenflüssigkeit gelangen können. Lustempfinden, Erektion, Orgasmus und Ejakulation bleiben erhalten.
Diaphragma
NFP
Anhand bestimmter Körperzeichen, die die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Zyklus einer Frau kennzeichnen, lässt sich erkennen, an welchen Tagen keine Verhütung erforderlich ist.

Auch die Messung der Aufwachtemperatur kann diesen Zeitraum zusätzlich definieren. Wir erklären Ihnen gerne in unserer Sprechstunde die Durchführung sowie die Vor- und Nachteile dieser Methode.

 

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